Mail: info@gluehwuermchen-ev.de

Mobil: (01 60) 972 897 30

Ein Licht in dunklen Zeiten

Unser Verein wurde 2002 von Eltern und Angehörigen krebskranker Kinder gegründet, um mit den eigenen Erfahrungen krebs-, schwerst- und chronisch kranken Kindern und deren Familien schnell und unbürokratisch zu helfen. Seit seiner Gründung wird der Glühwürmchen e.V. ehrenamtlich geführt.

Wie wir helfen

Wir unterstützen schwerkranke Kinder und deren Familien schnell und unbürokratisch.

Die meisten Förderanträge erreichen uns über die psychosozialen Dienste und Klinikseelsorgen am Schwäbischen Kinderkrebszentrum (Uniklinikum Augsburg), am Josefinum Augsburg sowie über weitere Fachinstitutionen zur Betreuung von Familien mit schwerkranken Kindern.

Oft entstehen Hilfsmaßnahmen auch durch den direkten Kontakt mit Betroffenen oder unsere langjährige Präsenz auf der Kinderkrebsstation.

Zudem erreichen uns gezielte Anfragen aus der Nachsorge, denen wir nach Möglichkeit umgehend nachkommen.

Unsere Förder­­bereiche
im überblick

Für betroffene Familien

  • Finanzielle Soforthilfe für Alltag & Notlagen
  • Haushaltshilfen – damit auch Geschwister gut versorgt sind
  • Fahrtkostenzuschüsse zur Klinik
  • Reha- & Erholungsaufenthalte zum Krafttanken
  • Nachhilfe & Unterrichtsförderung
  • Wichtige Anschaffungen bei Therapiebedarf
  • Erfüllung von Herzenswünschen

Infoboard

Glühwürmchen-Momente

Elternkaffee in der Kinderkrebsstation

Jeden dritten Mittwochnachmittag im Monat verwandelt sich die Elternküche der Kinderkrebsstation in einen Ort der Wärme, des Austauschs und der kleinen Lichtblicke. Die Glühwürmchen laden Eltern, Kinder und das Klinikpersonal ein, innezuhalten – bei duftendem Kaffee und feinem Gebäck, liebevoll bereitgestellt, unter anderem gespendet von der Bäckerei Götz aus Tapfheim.

In dieser vertrauten Atmosphäre entstehen Begegnungen, die im Klinikalltag oft zu kurz kommen: Es wird zugehört, nachgefragt, gelacht, manchmal auch gemeinsam Tränen vergossen. Hier dürfen Sorgen ausgesprochen, Kontakte geknüpft und kleine Gesten der Hoffnung weitergegeben werden. Vor allem aber finden die Betroffenen ein offenes Ohr – ehrlich, zugewandt und auf Augenhöhe.

An einem dieser Nachmittage wurde ein ganz besonderer Moment gefeiert: die „Hicki-Ex-Feier“ einer jungen Frau. Mit der Entfernung des Hickman-Katheters endet für sie die Zeit der Intensivtherapie – ein bedeutender Schritt, der Abschied von einer kräftezehrenden und oft angstvollen Phase bedeutet. Es ist ein Augenblick voller Emotionen: Erleichterung und Stolz mischen sich mit der Erinnerung an das Erlebte.

Solche Momente machen spürbar, was die Glühwürmchen bewirken: Sie schenken nicht nur Kaffee und Gebäck, sondern auch Nähe, Hoffnung und das Gefühl, in schweren Zeiten nicht allein zu sein.

Starker Beitrag für neue Zukunftschancen

Große Unterstützung für den Neubau der Sophie-Scholl-Schule in Neuburg an der Donau. Der Glühwürmchen e. V. aus Tapfheim spendet einen fünfstelligen Betrag für das Projekt des Arbeiterwohlfahrt Bezirksverbands Schwaben e. V. (AWO Schwaben).

„Für uns war es selbstverständlich, dieses wunderbare Vorhaben – den Neubau der Sophie-Scholl-Schule – zu unterstützen und hierfür zu spenden. Seit vielen Jahren setzen wir uns für krebs-, schwerst- und chronisch kranke Kinder und deren Familien ein. Deshalb freuen wir uns sehr, wenn wir einen kleinen Beitrag zu diesem außergewöhnlichen Projekt leisten können“, erklärt Rosmarie Schweyer, 1. Vorsitzende des Glühwürmchen e. V. Seit über 20 Jahren engagiert sich der Verein, der aus betroffenen Eltern gegründet wurde und von ehrenamtlichen Personen getragen wird, in vielfältiger Weise und unterstützt zahlreiche Projekte für Kinder mit Beeinträchtigung. Mit der Spende für den Neubau zeigt der Verein einmal mehr, wie wichtig die Unterstützung für benachteiligter Kinder ist, um ihnen Zukunftschancen zu ermöglichen – ein starkes Zeichen für gelebte
Inklusion.

Bild: vl Martina Lang, Rosmarie Schweyer, Brigitte Protschka (Präsidentin AWO Schwaben), Horst Winter (stellv. Vorsitzender AWO Schwaben, Kreisvorsitzender AWO Neuburg)

Kletterkurs mit dem DAV Augsburg

Ihr wollt ganz hoch hinaus und richtig klettern lernen? Dann haben wir jetzt genau das Richtige für Euch!

Wenn ihr zwischen 7 bis 18 Jahren seid und ihr Euch in der Erhaltungstherapie oder der Nachsorge einer onkologischen Erkrankung befindet, laden wir Euch zum Kletterkurs in Kooperation mit dem DAV (Deutscher Alpenverein) ein. Auch ein Geschwister oder ein*e Freund*in dürft ihr mitbringen.

Der Kurs findet an insgesamt fünf Terminen statt und ist barrierefrei. Keine Klettererfahrung notwendig, Kletterausrüstung wird gestellt.

Wir freuen uns auf Euch!